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Kroatien ist das Yachtcharterland in der Adria.
CSI-Yachtcharter bietet Yachtcharter in Kroatien.

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BLUE CUP 1997
Georg Ondrej gelingt beim ersten Antritt beim Beneteau-Cup von Griechenbland der Sieg in der First-klasse!



7th Blue Cup – Nation ohne Küste in Sicht

Ist offen für alle Beneteau-Yachten und fand bei ausgezeichneter internationaler Besetzung in der ersten November-woche bereits zum 7. mal statt. Es waren 38 Yachten aus 12 (!!) Nationen am Start. Sogar Mannschaften aus Brasilien und Australien waren angereist! Es sollte ein spannendes Rennen werden, denn der Sieger wurde erst am letzten der 4 Renntage entschieden – es war die Mannschaft einer Nation ohne Küste, die gewinnen sollte – Österreich.

Die Regattatage waren Montag bis Donnerstag. Samstag und Sonntag konnte man sich einsegeln und sich gemütlich von Athen nach Ägina treiben lassen, von wo aus die erste Etappe starten sollte.
Am Montag morgen hatten wir dann ca. 3 Windstärken aus Nordost. Nach dem Vorwindstart westlich der Insel Ägina konnten wir unsere Yacht ‘Anemoessa‘ (eine First 42s7) aus dem großen Tumult heraushalten und übernahmen zusammen mit zwei anderen Schiffen die Führung. Das Ziel war Poros, das auf raumen Kursen ca. 17 Seemeilen entfernt liegt.
Doch leider schlief der Wind fast völlig ein und durch einen Windpoker sahen wir uns allmählich nur noch in der Mitte des Feldes. Die Oceanis-klasse war 10 Minuten nach uns gestartet, in der Flaute begannen uns die großen Beneteau 50 und Oceanis 500 – yachten zu überholen. Nach 3 Stunden Stehzeit war wieder eine leichte Brise zu verspüren und jeder versuchte sein Glück auf einer anderen Seite des Ufers zu finden. Kaffeekochen und Backgammon-spielen wurde jetzt strengstens untersagt, denn es wurde eng mit dem Zeitlimit. Wer bis ½ 7 das Ziel nicht erreichte, gilt als DNF, doch das Glück war uns diesmal hold und wir quälten in der Dunkelheit unser Schiff 2 ½ Minuten vor Ende des Zeitlimits als erste über die Ziellinie.
An diesem Tag erreichte nur noch eine First 45f5 mit englischer Mannschaft rechtzeitig das Ziel, die gesamte andere Flotte erhielt ein DNF – eine Vorentscheidung war gefallen und feiern war angesagt. Es gibt eine tägliche Siegerehrung mit Getränken und kleinen snacks, im Anschluß finden sich die internationalen Crews zu gemütlichen Stelldicheins zusammen.
Ob wir diesen Abend unbeschadet überstanden hatten, sollte vielleicht unser Start am nächsten Tag zeigen.

Der morgen begann mit Flaute, doch wenige Minuten vor dem Start sah man einen dunklen Streifen am Horizont von Nordosten näherkommen. Es war nur ein kurzer Schlag von Poros nach Hydra, also mußte man gut starten. Vom Vortag wußten wir, das uns die Welt gehört und wir entschlossen uns zu einem weltmeisterlichen Start. Leider hatten wir das restliche Feld nicht über unsere tollkühne Starttaktik informiert und so begab es sich ... ... ...
Wir waren also mitten im Geschehen und mußten uns ganz schön Platz verschaffen. Die nächsten Minuten streichen wir lieber aus der Erinnerung, auch wenn sie ohne böse Worte über die Bühne gingen. Schließlich war der Startschuß zehn Minuten vergangen, wir wollten keinesfalls eine Disqualifikation riskieren und zogen sicherheitshalber ein paar Kreise. Ganz schwindelig von dieser Aktion - als Vorletzte – wendeten wir vom Feld und unserem Zielkurs um 90 Grad weg und suchten unser Heil in der Flucht. Als erste bekamen wir dadurch den stärkeren Wind (3-4 Windstärken) und holten Platz um Platz auf. Doch da war schon das Ziel und wir liefen als vierte in Hydra ein. Unsere Konkurrenz aus England, die Zweiten des ersten Tages, taten Ihre Pflicht und holten sich den Tagessieg – und die Gesamtführung. Hydra lebt 24 Stunden lang. So gab es für einige Crews keinen Unterschied zwischen morgen und Nacht, nur die Kellner waren bis zum morgen hin etwas müder geworden.

Heute hatten wir 7 bis 8 Windstärken aus Nordost, ein Vorwindkurs an der Insel Dokos vorbei und dann noch 4 Seemeilen nach Ermioni als Anlieger brachten richtig leben in die verschlafenen Gesichter. Spinnaker war ja keiner erlaubt und so starteten die meisten mit Vollzeug. Diesmal war alles ganz eng und erst ein Windpoker in Lee der Insel Dokos verhalf uns zu ein wenig Vorsprung auf die restliche Verfolgergruppe, samt den englischen Spitzenreitern. Auf der letzten Kreuz wurde es wieder sehr eng, doch war uns der zweite Tagessieg am dritten Tag nicht mehr zu nehmen. Das bedeutete noch immer einen Punkt Rückstand auf die Engländer dank unseres verpatzten Starts am zweiten Tag.

Der vierte und letzte Regattatag begann mit einer langen Kreuz bei anfangs 3, dann gleich 5 Bft. . In Führung gingen die Engländer und weit dahinter kamen wir. Als wir auf die Raume in Richtung Spetsai gingen, holten wir allmählich auf. Die letzte Stunde lieferten wir uns taktische Geplänkel und segelten weit vom idealen Kurs weg. Dadurch fuhren noch einige vor uns durchs Ziel, was wir Ihnen vom Herzen gönnten, denn wir kamen nach Abschlag der ‘time-allowance‘ als dritte, aber um einen Platz vor den Engländern ins Ziel und hatten somit bei unserer ersten Teilnahme am Blue Cup en Gesamtsieg geholt.

Rent your dream ...